Gemeinde Mühlenbecker Land

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Neues in der Schule

Artikel vom 08.09.2017

Weniger Noten, Schulessen auch für Hortkinder und bessere Mitbestimmung für Grundschüler: Mit dem Schulstart gab es wieder einige Neuerungen.

Ab sofort wird wie in der 1. Klasse nun auch in den 2. Klassen grundsätzlich auf Noten verzichtet. Dies legt das neue Brandenburger Schulgesetz in seiner Fassung vom Juli 2017 fest. Stattdessen sollen nach §57(1) „schriftliche Informationen zur Lernentwicklung“ eine Bewertung der Leistung ermöglichen.

In den Klassenstufen 3 und 4 sind zwar Noten der Standard, allerdings können diese „auf Beschluss der Mehrheit der Mitglieder der Klassenkonferenz und der Elternversammlung“ auch wieder abgeschafft werden.

Mittagessen in der Schule

Mit der Neuregelung der Essensversorgung in der Gemeinde Mühlenbecker Land zum Januar 2018 ändert sich bereits jetzt die Mittagsversorgung für Hortkinder: Ab sofort werden alle warmen Mahlzeiten in der Schule eingenommen – und nicht wie bisher teilweise erst nach Ankunft im Hort.

In Mühlenbeck kam es hierbei in der ersten Schulwoche zu Konflikten mit den Abfahrtszeiten der OVG-Busse. Haben die Kinder nach der 5. Stunde Schulschluss, reicht die Zeit für ein Mittagessen vor Abfahrt der Busse nicht aus. Hortkinder aus den Einrichtungen „Am Schlosspark“ (Schönfließ), „Koboldhaus“ (Summt) und „Schneckenhaus“ (Zühlsdorf) halten sich daher deutlich länger in der Schule auf und müssen auf einen späteren Bus warten.

Bei einem Treffen zwischen Verwaltung, Schulleitung, OVG und den betroffenen Horteinrichtungen konnte nun aber eine kurzfristige Lösung gefunden werden: In den kommenden Wochen stellen Erzieher/innen der betroffenen Horte vor Ort in der Schule sicher, dass die Kinder auch nach der 5. Unterrichtsstunde zu jeder Zeit beaufsichtigt und betreut werden. Bis zur Abfahrt der Busse um 13:38 Uhr (Richtung Schönfließ) bzw. um 13:50 Uhr (Richtung Summt/Zühlsdorf) ist Zeit zum Mittagessen und für die Hausaufgaben. Die Kinder werden von den Horterzieher/innen zum Bus gebracht, mit welchem sie dann selbstständig zum Hort fahren.

Parallel wird an einer langfristigen Lösung gearbeitet. Die Chancen stehen gut, dass bis zu den Oktoberferien alles in geregelten Bahnen läuft: Alle Beteiligten signalisierten ihre Bereitschaft zu großem Entgegenkommen, darunter auch die OVG.

Schülersprecher ab Klasse 4

Eine schöne Neuerung sind die deutlich verbesserten Mitwirkungsrechte von Grundschülern in Brandenburg: Jede Schule muss ab sofort eine Schülerkonferenz bilden, in der Schüler bereits ab der 4. Klasse stimmberechtigt sind. Sie wählen aus ihrer Mitte einen Schülersprecher, welche die Schule wiederum im Kreis vertritt. „Theoretisch kann nun ein Viertklässler Kreisschülersprecher werden“, betont Schulleiter Rainer Körber von der Grundschule Mühlenbeck.

Die Jahrgangsstufen 1 bis 3 können ebenfalls Klassensprecher wählen, die beratend an der Schülerkonferenz teilnehmen. Damit hofft das Land Brandenburg nach §84(3) unter anderem „die Mitwirkungs- und Verantwortungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler“ zu fördern.