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Mühlenbecker Land (Druckversion)

Informationen zum Coronavirus

Hier finden Sie Informationen zur aktuellen Entwicklung rund um das Corona-Virus in der Gemeinde Mühlenbecker Land.

Aktuelle Lockerungen der Corona-Beschränkungen

Die Gemeinde hat ein Infoblatt zur Corona-Lage herausgegeben. Zum Lesen Bild anklicken!

Brandenburg ist bei der Eindämmung des Coronavirus auf einem guten Weg und lockert daher schrittweise die Beschränkungen. Die neue SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung gilt seit 28. Mai 2020. Ab 15.06.2020 gilt zudem die neue Umgangsverordnung!

So werden Schulen und Gewerbe, Freizeit und Kulturstätten unter Beachtung notwendiger Hygiene- und Abstands-Regeln schrittweise öffnen - unter strikten Hygiene-Auflagen. Die Notbetreuung von Kindern in Krippen, Kitas und Horten wird ausgeweitet und der Regelbetrieb bald wieder eingeführt.

Seit dem 27. April ist in Brandenburg für Personen ab 6 Jahren das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie für Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr, Reisebusreisende, auf Stadtrundfahrten und Schiffsausflügen Pflicht (Ausnahmen können gesundheitliche Gründe und Behinderungen darstellen). 

Der Bußgeldkatalog zur Durchsetzung der Corona-Regeln ist jetzt in der Umgangsverordnung enthalten. Verstöße gegen die in der Umgangsverordnung enthaltenen Verbote stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße von 50 bis zu 10.000 Euro geahndet werden (Nichteinhaltung des Mindestabstand  = Bußgeld zwischen 50 bis 250 Euro, Nichtumsetzung eines Hygienekonzepts = 100 bis 5.000 Euro Bußgeld, Besuch eines Krankenhauses/Pflegeheims trotz Atmenwegsinfektion = 250 bis 2.500 Euro Bußgeld)

Treten mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage auf  wäre wieder mit lokalen Beschränkungen und Kontaktverboten zu rechnen.

 

Was ändert sich wann:

 

Bis zum 31. August bleiben Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden verboten. 

Ab 10. August halten die Schulen wieder normalen Unterricht mit allen Schülern und Klassen ab. Die Lehrkräfte werden am Ende des Schuljahres 2019/2020 für jede Klasse bzw. jeden Kurs in der gymnasialen Oberstufe (ausgenommen Abschlussklassen/-kurse und Jahrgangsstufe 6 der Grundschulen) dokumentieren, welche wesentlichen Lerninhalte nicht oder nur eingeschränkt unterrichtet werden konnten.  In den Kernfächern wird zudem das Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (Lisum) eine Analyse der Lernausgangslage erarbeiten. Damit verfügen die Schulen über die notwendigen Voraussetzungen zur Anpassung des schulinternen Curriculums und zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler. Ende August 2020 wird daraufhin entschieden, ob ein optionales schulisches Angebot in den Herbstferien 2020 oder Samstagsunterricht erforderlich ist. Ende November 2020 wird entschieden, ob ein schulisches Angebot in den Osterferien 2021 erfolgen soll.

Ab 1. Juli nehmen die Werkstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen ihren Regelbetrieb wieder auf.

Ab 25. Juni ist das Abstandsgebot von 1,5 Meter Mindestabstand für Schüler und zwischen Schülern und Schulpersonal aufgehoben.

Ab 16. Juni gilt die neue SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung: Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Brandenburg einreisen und sich 14 Tagen davor noch in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg für 14 Tage in die häusliche Quarantäne zu begeben. 

Ab 15. Juni tritt die neue Umgangsverordnung.pdf in Kraft. Alle Kindergärten nehmen wieder den Regelbetrieb auf. Hierfür wird im Gesundheitsministerium der Rahmenhygieneplan Kitas überarbeitet und angepasst. Für Kinder, die die Kita bisher nicht besucht haben und die ab 15. Juni wieder betreut werden, müssen Eltern für Juni keine Kita-Beiträge zahlen. Weiterhin geschlossen bleiben Clubs, Diskotheken, Bordelle, Swingerclubs, Dampfsaunen oder ähnliche Einrichtungen. Die Besucherzahl-Beschränkungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen entfallen.

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen entfallen, es gibt keine bestimmte Obergrenze. Private Zusammenkünfte oder Feiern können also wieder ohne gewichtigen Anlass - wie zuletzt mit der Eindämmungsordnung geregelt - stattfinden. Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Demonstrationen sind ohne Teilnehmerbeschränkung aber erlaubt. Alle Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern sind unter Beachtung von Hygienemaßnahmen und (bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen) mit Teilnehmerlisten erlaubt. 

Gaststätten, Kneipen und Bars können wieder ohne zeitliche Einschränkungen für ihre Gäste öffnen.

Sport kann im Verein unter Hygieneregeln wieder stattfinden. Das Training ist kontaktlos zu gestalten.

Ab 13. Juni dürfen Hallenbäder, Saunen, Thermen etc. unter Hygiene-Vorgaben wieder eröffnen.

Ab 8. Juni öffnet das Rathaus Mühlenbecker Land wieder.

Ab 6. Juni können Kulturveranstaltungen in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden. Zu den Veranstaltungsformaten gehören zum Beispiel Konzerte, Theater und Kinos.

Bis zum 5. Juni wurde die Quarantäneverordnung zur Ein- und Ausreise verlängert.

Ab dem 2. Juni dürfen alle Kinder, die einen Kitaplatz haben, einmal wöchentlich wieder in ihre Einrichtung gehen. Der normale Kita-Regelbetrieb wird aber noch nicht wiederaufgenommen.

Ab 28. Juni eröffnen die Freibäder wieder. Auch Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios können mit vorliegendem Hygienekonzept grundsätzlich wieder öffnen. Personenbegrenzungen (von bisher 5 Teilnehmern) für Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten werden aufgehoben. Versammlungen und Veranstaltungen (zum Beispiel genehmigte Demonstrationen, Gottesdienste, Schulfeiern und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt. Feiern im Privaten sind allerdings auf 50 Personen beschränkt. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit bis zu 10 Personen oder 2 Hausständen möglich. Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe dürfen wieder öffnen.

Ab 25. Mai ist die touristische Vermietung in Hotels, Campinganlagen und Ferienwohnungen wieder möglich. Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind erlaubt. Auch Jugendfreizeiteinrichtungen können wieder Gäste beherbergen. Angebote der hochschulischen und beruflichen Bildung einschließlich der Aufstiegsfortbildung, der betrieblichen Qualifizierung sowie Unterrichtungen und Prüfungen nach dem Gewerberecht sind wieder erlaubt. Musikschulen dürfen mit bis zu 5 Schülern in der Gruppe unterrichten. Die Kinder, die keine private Betreuung haben, können zumindest tageweise in die Kita. Ab dem 25. Mai bis zum Beginn der Sommerferien soll der Unterricht für Schüler wieder ermöglicht werden. Lesen Sie dazu mehr hier...

Ab dem 18. Mai setzt die Kreismusikschule ihren Präsenzunterricht im Instrumentalunterricht fort. Maximal 5 Kinder dürfen gleichzeitig in einer Gruppe unterrichtet werden. Einige Kursangebote werden als Online-Unterricht angeboten. Elementar- und Tanzunterricht fallen bis zu den Schulferien aus.

Ab dem 15. Mai können Restaurants, Cafés und Kneipen unter Auflagen wieder von 6 bis 22 Uhr öffnen, wenn Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Auch Dauercamping und Wohnmobilcamping ist wieder möglich, sofern ein autarkes Sanitärsystem gewährleistet ist. Außen-Sportanlagen wie z. B. Marinas, Bootsverleihe und Flugsport können wieder öffnen. Der Trainingsbetrieb in Sportvereinen kann wieder stattfinden – doch möglichst kontaktlos. Ausgeschlossen sind noch Wettkampfsportarten wie Fußball. 

Ab dem 11. Mai sind, unter Einhaltung der Hygieneauflagen, körpernahe Dienstleistungen wie Fußpflege wieder gestattet. Die vorübergehend geschaffenen Möglichkeiten zum Verkauf an Sonn- und Feiertagen dagegen entfallen. Ab 11. Mai wird auch der Unterricht wieder für die fünften Klassen an Grundschulen und Schulen mit speziellen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten zugelassen. Musik-, Fahr- oder Flugschulen und ähnlichen Einrichtungen ist es wieder möglich bis zu 5 Schülern zu unterrichten. Auch Jugendfreizeiteinrichtungen können wieder öffnen, Erziehungsberatungsstellen, Erziehungsbeistandschaft, sozialpädagogische Familienhilfe und Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche können ihren Betrieb wieder aufnehmen. 

Ab dem 22. April dürfen Tierparks und Wildgehege unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen öffnen. Tierhäuser sind davon nicht umfasst, diese bleiben geschlossen. Wassersport ist mit Auflagen möglich.

 

Unverändert gilt:


Ausflüge sollten weiter vermieden werden. Sie sind unter Einhaltung der Vorgaben jedoch nicht untersagt. Außerdem bleiben die Bürgerinnen und Bürger weiterhin aufgerufen, auf private Reisen und Besuche zu verzichten.

Individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft ist weiter ausdrücklich erlaubt: Spazierengehen, Joggen, Fahrradfahren. Aber auch hier gilt das Gebot des Mindestabstands zu allen Menschen, die nicht in einem Haushalt leben. 

Auch wenn sich Einschränkungen gelockert haben – Grundsätzlich gilt weiter: Alle sind angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum reduziert zu halten.

 

Eindämmungsverordnung 09.05.2020.pdf

Änderung der Eindämmungsverordnung 25.05.2020.pdf

Umgangsverordnung 12.06.2020.pdf 

 

pm/as

Einkaufs- und Lieferservice

Unkomplizierte Hilfe

Das Rathaus vermittelt seit dem 17.03.2020 zwischen hilfsbereiten, ehrenamtlichen Bürgern und Risikopersonen, die selbst ihren Einkauf nicht mehr bewältigen können oder wollen. Die Mitarbeiter stellen den Kontakt zwischen Hilfesuchenden und Helfenden her:

Liefer- und Abholservices

Daneben bieten mehrere Supermärkte, die örtlichen Apotheken sowie zahlreiche Gastronomiebetriebe in unserer Gemeinde mittlerweile einen Liefer- oder Abholservice an. Bitte informieren Sie sich direkt bei den Firmen.

Aktuelle Pressemitteilungen rund um die Krise

Hilfe für Gewerbetreibende

Hilfe für Gewerbetreibende

Artikel vom 03. April 2020

Aufgrund der Corona-Krise können Gewerbetreibende ab sofort bei der Gemeindeverwaltung eine Stundung der festgesetzten Gewerbesteuerzahlung beantragen.

Der Antrag ist entsprechend zu begründen und ein Zahlungsziel ist anzugeben. Eine Stundung heißt nicht, dass die Gemeinde auf die Zahlung verzichtet, es wird nur die Fälligkeit verschoben. Dem Antrag ist eine Darstellung der wirtschaftlichen und finanziellen Situation, beizulegen.

Soll eine Änderung von Gewerbesteuervorauszahlungen erfolgen, ist ein Antrag an das Finanzamt zu stellen. Erst nach Vorlage eines Bescheides kann die Gemeinde Vorauszahlungen abändern.

Auf die Zinsen kann ganz oder teilweise verzichtet werden, wenn ihre Einziehung nach Lage des Einzelfalles unbillig wäre. Das wäre in diesem Fall wohl mit Sicherheit gegeben, sodass die Stundung zinslos erfolgen kann.

Zuständig für die Entscheidung über einen Stundungsantrag ist bis zu einer Höhe von 15.000 € die Kämmerin. Die Entscheidung bei Anträgen über 15.000,00 € obliegt dem Bürgermeister. Die verwaltungs- und haushaltsmäßige Abwicklung wird in der Gemeindekasse vorgenommen.

Was passiert beim Verdacht auf Corona?

Was passiert beim Verdacht auf Corona?

Artikel vom 12.03.2020

Die Kreisverwaltung informiert: Weiter nur ein positiver Fall in Oberhavel / Neue Festlegungen für Veranstaltungen vom Land Brandenburg / Aufruf zu Berliner Clubs

Nach wie vor gibt es im Landkreis Oberhavel lediglich eine nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Person. Die Zahl derjenigen Personen, für die das Gesundheitsamt eine 14-tägige häusliche Isolation angeordnet hat, liegt aktuell bei 16.

„Eine häusliche Isolation wird immer dann angeordnet, wenn ein begründeter Verdachtsfall vorliegt oder Personen direkten Kontakt mit einer nachweislich mit dem SARS CoV2-Virus infizierten Person hatten", erläutert Amtsarzt Christian Schulze.

Begründete Verdachtsfälle bestehen dann, wenn Personen aus einem der vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiete zurückkehren (www.rki.de) oder direkter Kontakt (mindestens 15 Minuten Face-to-Face- Kontakt mit weniger als einem bis zwei Metern Abstand) mit einer nachweislich infizierten Person bestand und symptomatisch sind. Symptome sind trockener Husten, Fieber und/oder andere Anzeichen eines grippalen Infekts zeigt. Das Zusammentreffen dieser Faktoren ist zwingend notwendig.

„Ziel unserer Arbeit ist weiterhin die Eindämmung der Virusinfektionen. Es gilt, bei positiv getesteten Fällen schnell zu reagieren, Kontaktpersonen ausfindig zu machen und diese zu isolieren. Es sollen Infektionsketten möglichst schnell unterbrochen werden", sagt Gesundheitsdezernentin Kerstin Niendorf.

Bei Verdacht

Wer den Verdacht hat, erkrankt zu sein, sollte nicht unangemeldet in eine hausärztliche Sprechstunde gehen. Es ist ratsam, beim Hausarzt oder auch beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anzurufen. Die Ärzte werden gezielt nach Symptomen fragen und den Betroffenen gegebenenfalls bei einem Hausbesuch untersuchen beziehungsweise nach der (offiziellen) Sprechstunde in die Praxis bestellen.

Ansprechpartner in akuten Fällen sind die Oberhavel Kliniken. Patienten müssen sich vorher unbedingt telefonisch anmelden und benötigen ihre Krankenkassenkarte.

Tests werden aktuell immer dann durchgeführt, wenn ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, dass eine Person sich mit dem SARS CoV2-Virus infiziert hat und die Person Symptome aufweist, die einer Corona-Infektion entsprechen könnten. Das Gesundheitsamt des Landkreises Oberhavel führt keine Tests durch.

Für Großveranstaltungen hat das Gesundheitsministerium des Landes Brandenburg für den heutigen Mittwoch landeseinheitliche Regelungen angekündigt. Veranstalter sollten darüber hinaus grundsätzlich eine genaue Risikoabwägung treffen. Berücksichtig werden sollte dabei sowohl die Art und der Ort der Veranstaltung als auch die Frage, woher die Gäste einer Veranstaltung kommen und welche Auswirkungen eine mögliche Ansteckung haben könnte. „Die Vorsichtsmaßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung. Die Übertragungsrisiken von Infektionen bei größeren Veranstaltungen sind nicht zu vernachlässigen", mahnt Landrat Ludger Weskamp.

Aktueller Aufruf

Nachdem bekannt wurde, dass ein Großteil der in Berlin verzeichneten Infektionen auf Besuche der Clubs „Trompete“ und "The Reed" zurückzuführen sind, häufen sich auch beim Gesundheitsamt Oberhavel die telefonischen Anfragen von möglicherweise Betroffenen. Amtsarzt Christian Schulze bittet daher Personen, die am 27.02.2020 den Club „The Reed" oder am 29.02.2020 den Club „Trompete" besucht haben und Krankheitsanzeichen verspüren, sich an die Hotline des Gesundheitsamtes zu wenden.

Das Infotelefon unter der Rufnummer 03301 601-3900 ist auch am kommenden Wochenende von 10.00 bis 14.00 Uhr besetzt. Darüber hinaus gelten die bekannten Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 08.00 bis 15.00 Uhr.

Etwa 300 Anfragen hat das Gesundheitsamt in den vergangenen Tagen beantwortet. Die Anrufe kamen insbesondere aus Oberhavel, teils aber auch aus ganz Brandenburg und aus Berlin.

 

Häufig gestellte Fragen

Für den Schutz der Bevölkerung ist bei uns der Landkreis Oberhavel als Katastrophenschutzbehörde zuständig. Über aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die dazu vorgenommen werden, informiert der Landkreis über seine Webseite – www.oberhavel.de/corona

Fallzahlen & Risikogebiete

Fallzahlen & Risikogebiete

Die aktuellen Fallzahlen – weltweit, in Deutschland, Brandenburg und/oder im Landkreis Oberhavel – werden auf diversen Webseiten regelmäßig aktualisiert dargestellt. Eine Auswahl:

Schutz vor Ansteckung

Schutz vor Ansteckung

Wie man sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen kann, darüber informiert die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung:

Das Robert-Koch-Institut hat ein Informationsbuletin über die Ziele und Strategien von Infektionsschutzmaßnahmen veröffentlicht, das regelmäßig aktualisiert wird:

Schwangerschaft

Schwangerschaft

Es gibt nur wenige Studien zur Frage, ob das Coronavirus Schwangere besonders gefährdet. Bei den bisher untersuchten Neugeborenen COVID-positiver Mütter konnte kein Nachweis einer Übertragung erbracht werden. Es gibt Einzelfallberichte, bei denen sich das Neugeborene nach der Geburt angesteckt haben könnte. (Quelle: Robert-Koch-Institut, Stand 23.03.2020)

In den Kliniken in Oberhavel und Berlin werden alle medizinisch notwendigen Untersuchungen in der Schwangerschaft weiterhin durchgeführt. Es darf aber zu Ultraschalluntersuchungen etc. keine Begleitperson mitgebracht werden. Lediglich zur Geburt ist nach Rücksprache eine Begleitperson zugelassen, sofern diese Person gesund ist. Auf den Wochenbettstationen wird der Besuchsverkehr in den Kliniken ebenfalls stark eingeschränkt. Geburtsvorbereitungskurse werden vorerst nur noch online durchgeführt. (Stand 26.03.2020)

Mehr Infos bei der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe: www.dggg.de/news/covid-19-kreisssaalempfehlungen-der-dggg-und-faq-fuer-schwanger-des-gbcog-1192

Test auf Virusinfektion

Test auf Virusinfektion

Haben Sie einen begründeten Verdacht, am Coronavirus erkrankt zu sein, dann begeben Sie sich bitte selbstständig möglichst schnell in eine häusliche Quarantäne, um weitere Ansteckungen zu verhindern! Telefonieren Sie mit Ihrem Hausarzt oder rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an:

  • Telefon: 116 117 (ohne Vorwahl)

Es gibt inzwischen mehrere Abstrichstellen im Landkreis Oberhavel, an denen auf das Virus getestet wird. Dort wird allerdings nur getestet, wer zwei Voraussetzungen erfüllt:

  1. Es müssen Symptome vorliegen, die eindeutig auf eine Coronainfektion hinweisen.
  2. Die Person muss sich entweder in einem Risikogebiet (nach Robert-Koch-Institut) aufgehalten haben ODER direkten Kontakt zu einer bereits positiv getesteten Person gehabt haben.

Nur wenn beide Voraussetzungen erfüllt sind, wird der Test durch das Gesundheitsamt Oberhavel angewiesen. Leider reichen zurzeit die Kapazitäten in den Testlaboren nicht aus, um auch Personen im weiteren Kontaktkreis, z.B. Kontaktpersonen von Kontaktpersonen, zu testen. Ganz wichtig ist: Abstriche sind in den Praxen, ebenso wie in den Rettungsstellen, nur nach vorheriger Terminvergabe möglich. Die Termine werden über die Hausärzte und das Gesundheitsamt koordiniert. (Stand 27.03.2020)

Für gesundheitliche Fragen können Sie sich auch an des Infotelefon im Gesundheitsamt des Landkreises wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes informieren unter der Hotline zu allen medizinischen Fragen rund um das Virus:

  • Telefon: 03301 601-3900
    Montag bis Freitag, 08.00 – 15.00 Uhr
    sowie am Wochenende, 10.00 – 14.00 Uhr
  • E-Mail: ges.corona(@)oberhavel.de

 

Wichtige Kontaktadressen

Wichtige Telefonnummern

Hotline zu Fragen nach Kita & Schule
... für Fragen nach Kitaschließungen, Fern-Unterricht, Notbetreuung etc.

Verwaltung des Landkreises Oberhavel:

  • Telefon: 03301 601-3400
    Montag bis Freitag, 07.00 – 18.00 Uhr


Zentrale Infotelefone zu Gesundheitsfragen
... für Fragen nach Symptomen, Infektions-Tests, Quarantänemaßnahmen etc.

Gesundheitsamt des Landkreises Oberhavel:

  • Telefon: 03301 601-3900
    Montag bis Freitag, 08.00 – 15.00 Uhr
    sowie am Wochenende, 10.00 – 14.00 Uhr
  • E-Mail: ges.corona(@)oberhavel.de

Corona-Bürgertelefon des Landes Brandenburg:

Gesundheitsministerium des Bundes:

  • Telefon: 030 3464 65100
    Montag bis Donnerstag, 08.00 – 18.00 Uhr, sowie Freitag, 08.00 – 12.00 Uhr

Weitere Hilfs- und Kontaktmöglichkeiten

Seelsorge: Sorgen- und Hilfetelefone für Kinder und Erwachsene

Corona-Seelsorgetelefon
... gemeinsames Angebot der Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin, der Kirchlichen Telefonseelsorge und der Krankenhausseelsorge

  • Telefon: 030 / 403 665 885
    Montag bis Sonntag, 08.00 – 18.00 Uhr

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" 

  • Telefon: 0800 / 011 6016
    Montag bis Sonntag, 00.00 – 24.00 Uhr

Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch"

  • Telefon: 0800 / 225 5530
    Montag/Mittwoch/Freitag, 09.00 – 14.00 Uhr, sowie Dienstag/Donnerstag, 15.00 – 20.00 Uhr
  • Online-Beratung für Jugendliche: www.save-me-online.de

Hilfetelefon "Schwangere in Not"

  • Telefon: 0800 / 4040 020
    Montag bis Sonntag, 00.00 – 24.00 Uhr

"Nummer gegen Kummer" für Jugendliche

  • Telefon: 116 111 (ohne Vorwahl)
    Montag bis Samstag, 14.00 – 20.00 Uhr

Kinder- & Jugendnotdienst Oberhavel

  • Telefon: 03301 / 851-0

Kinderschutz im Mühlenbecker Land

  • Telefon: 0162 / 137 8018
    Nadja Antonczik koordiniert die Kinderschutzarbeit im Mühlenbecker Land

"Nummer gegen Kummer" für Eltern

  • Telefon: 0800 / 111 0550
    Montag bis Freitag, 09.00 – 11.00 Uhr, sowie Dienstag/Donnerstag, 17.00 – 19.00 Uhr

Erziehungs- & Familienberatung Oberhavel

  • Telefon: 03301 / 530 107

Opferhilfeverein "Weißer Ring"

  • Telefon: 116 006 (ohne Vorwahl)
    oder Mobil: 0151 / 5516 4717

Gesundheit: Ärzte, Patientenberatung, Arbeits-/Verbraucherschutz

Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung:
... bei medizinischen Fragen und Infektionsverdacht

  • Telefon: 116 117 (ohne Vorwahl)
    Montag bis Sonntag, 00.00 – 24.00 Uhr

Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD):

  • Telefon: 0800 011 7722
    Montag bis Freitag, 08.00 – 22.00 Uhr, sowie Samstag, 08.00 – 18.00 Uhr

Beratung für Gehörlose und Hörgeschädigte beim Bund:

Arbeits- & Verbraucherschutz beim Land Brandenburg:

  • Telefon: 0331 8683-777
    Montag bis Freitag, 09.00 – 15.00 Uhr

Arbeit, Soziales, Frauen & Familie beim Land Brandenburg (MSGIV):

 

 

Wirtschaft: für Gewerbetreibende, Arbeitgeber und -nehmer

Wirtschaftsförderungsgesellschaft WInTO GmbH:

Wirtschaft, Arbeit und Energie beim Land Brandenburg (MWAE):

Wirtschaftsförderung beim Land Brandenburg (WFBB):

Industrie- & Handelskammer Potsdam (IHK):

Wirtschaftsministerium des Bundes:
... für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus 

  • Telefon: 030 18615 1515
    Montag bis Freitag, 09.00 – 17.00 Uhr
  • Hotline zu Fördermaßnahmen: 030 18 615 8000
    Montag bis Donnerstag, 09.00 – 16.00 Uhr

Örtliche Arbeitsagentur:
... zur Beantragung von Kurzarbeitergeld

Bundesagentur für Arbeit:

  • Unternehmerhotline: 0800 45555 20

Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beim Bund (BAFA):
... für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen 


weitere Hinweise und Ansprechpartner beim Landkreis:

 

 

http://www.muehlenbecker-land.de/de/aktuelles-beteiligung/aktuelles/infos-zum-coronavirus/