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Mühlenbecker Land (Druckversion)

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Kirchenkonzert in Mühlenbeck

Artikel vom 06.10.2021

(c) Margret Bahr (Archivbild)
(c) Margret Bahr (Archivbild)

Am Sonntag, 10. Oktober, singt Sopranistin Margret Bahr in der Mühlenbecker Kirche. Beginn 19:30 Uhr, Eintritt frei, 3G.

Die Mühlenbecker Kirchenkonzerte sind bekannt fu?r ihre hochkarätigen Künstler, die „Alte Musik“ zu neuer Vollendung bringen. Nachdem zuletzt das Gospelkonzerte kurzfristig abgesagt werden musste, darf am kommenden Sonntag, den 10. Oktober, endlich wieder große Musik erklingen: Die international erfolgreiche Sopranistin Margret Bahr wird ihre Zuhörer in die Zeit von Telemann und Bach entführen.

Das Konzert unter dem Titel „Meine Seele sei vergnügt“ beginnt zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr in der Mühlenbecker Dorfkirche. Es gelten 3G und die Maskenpflicht auf den Bewegungsflächen. Der Eintritt zu den Mühlenbecker Kirchenkonzerten ist traditionell kostenfrei; die Konzerte finanzieren sich v.a. über Spenden und aus der Kollekte des Abends.

Ein Abend rund um das „Vergnügen“

Begleitet von Catherine Aglibut auf der Barockvioline und Arno Schneider an der Truhenorgel präsentiert Margret Bahr in Mühlenbeck ein Programm rund um Johann Sebastian Bachs berühmte Aufforderung: „Meine Seele sei vergnügt“ (Kantate Nr. 204). Es sind Kompositionen der miteinander befreundeten Komponisten Bach und Telemann, die das Verständnis von „Vergnügen“ in der Zeit des 18. Jahrhunderts beleuchten.

Ob bloße Lebensfreude, Optimismus, Engagement, Hingabe, Selbstvertrauen, Ausgeglichenheit, Trost, Hoffnung oder Zuversicht – was tatsächlich menschliche Freude und Begeisterung ausmacht, ließ sich schon in der barocken Lebenswelt von Telemann und Bach nur schwer verallgemeinern. Wohl lag der eigentliche Fokus vielmehr auf der Sehnsucht nach innerer Zufriedenheit. Die programmatische Gegenüberstellung der Musik von Telemann und Bach ermöglicht in besonderer Weise, auf musikalische Berührungspunkte und sich ergänzende Kompositionsstile aufmerksam zu machen. Aber auch Gegensätzliches fällt gerade im Vergleich der beiden Komponisten auf.

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