Gemeinde Mühlenbecker Land

Seitenbereiche

Volltextsuche

Aktuelles & Beteiligung
Navigation

Nachrichten

Seiteninhalt

Erfolgreich integriert

Artikel vom 02.12.2019

2015 begrüßten der Bürgermeister und Rathausmitarbeiter die Flüchtlinge im Mühlenbecker Land
2015 begrüßten der Bürgermeister und Rathausmitarbeiter die Flüchtlinge im Mühlenbecker Land

Wie kann eine Gemeinde Flüchtlinge integrieren? Bürgermeister Smaldino sprach in der FU Berlin über unsere Willkommenskultur im Mühlenbecker Land.

Am Montag, 25. November, war unser Bürgermeister Filippo Smaldino Gast im Italienzentrum der Freien Universität Berlin. Migrationsforscherin Dr. Edith Pichler von der Universität Potsdam hatte zum Gesprächsabend unter dem Titel „Inklusion Geflüchteter in italienischen und deutschen Gemeinden“ geladen. Das Mühlenbecker Land diente als Best Practice-Beispiel.

Als die Flüchtlinge kamen

Smaldino berichtete vom Jahr 2015 hier in unserer Gemeinde, als Verwaltung und Bürgerschaft einen gemeinsamen Weg suchten und fanden, um die ankommenden Flüchtlinge erfolgreich in unsere Gesellschaft einzubinden. Bis heute engagiert sich der Verein Mühle United e.V. – hervorgegangen aus dem „Café Welcome“ – für das Miteinander der Kulturen im Mühlenbecker Land: „Dieses Engagement von Bürgern über all die Jahre hinweg ist wirklich großartig“, lobt der Bürgermeister.

Der Fokus des Gesprächs lag dabei auf den Fragen, wie die Gemeinde die Erstaufnahme der Neuankömmlinge organisierte. Wie wurde verteilt, wann wurden Bürger informiert? Welche Hilfestellungen erfuhr die Gemeinde von Staat, Region oder Bundesland? Welchen Gestaltungsraum hatte die Gemeinden selbst? Wie reagierten bereits ansässige Gemeindemitglieder?

Vergleich mit Italien

In Gegenüberstellung dazu beleuchtete ein Gastbeitrag von Domenico Rizzuti aus der italienischen Gemeinde Riace, vom Netzwerk solidarischer Gemeinden in Italien, die Situation in Italien. Dieses ist als Mittelmeeranrainer bereits seit den 1990er Jahren erster Ankerpunkt oder Ziel mehrerer Flüchtlingsrouten und hat Herausforderungen in ganz anderem Umfang zu bewältigen als Deutschland.