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Schulunterricht für alle

Artikel vom 14.05.2020

Allen Schülerinnen und Schülern in Brandenburg soll vor den Sommerferien der Schulbesuch und Präsenzunterricht ermöglicht werden. Ab dem 25. Mai 2020 bis zum Beginn der Sommerferien am 24. Juni 2020 sollen die Eleven mindestens tage- oder wochenweise wieder am Unterricht teilnehmen können. 

Aufgrund der geltenden SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung wird für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 und 7 bis 8 sowie für die Leistungs- und Begabungsklassen ein temporär organisierter Unterricht vorgesehen. Folgende Modelle kommen dabei zum Tragen: 

  • Für die Grundschulen 

Damit die Schulen bei der Organisation von Schule und Unterricht aufgrund der Gegebenheiten vor Ort im Interesse der Schüler möglichst flexibel sind, soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, unter zwei Modellen wählen zu können: 

Modell A: Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 werden an zwei Tagen in der Woche „präsent“ unterrichtet, die Jahrgangsstufen 5 und 6 an einem Tag. Die Schulen bekommen dafür Modelle vorgegeben. Mindestens 4 Unterrichtsstunden pro Präsenztag sind vorgesehen. Die Schulen können eigenverantwortlich weitere Angebote organisieren. Bei zusätzlichen räumlichen und personellen Ressourcen wird das Angebot für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ausgeweitet. 

Modell B: Das Modell kann nur dort zum Tragen kommen, wo der Schülerverkehr adäquat organisiert werden kann. In einem Schichtmodell werden die Jahrgangsstufen auf den Vor- und Nachmittag verteilt, die Jahrgangsstufen 1 bis 4 besuchen in der Woche die Schule zwei- bis dreimal vormittags, die Jahrgangstufen 5 und 6 zwei- bis dreimal am Nachmittag. Je Jahrgangsstufe sind möglichst 3 Unterrichtsstunden pro Präsenztag vorgesehen. 

Rahmenbedingungen: 

Präsenzunterricht und von den Lehrkräften im Homeoffice betreute Phasen des häuslichen Lernens zur Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen wechseln sich ab. Die pädagogischen Angebote für Schüler, die beim häuslichen Lernen nur unzureichend durch Lehrkräfte erreichbar sind oder im Einzelfall besonderer Unterstützung bedürfen, werden fortgeführt. Die Notfallbetreuung in der Primarstufe soll in diese pädagogischen Angebote integriert werden. Beides reduziert sich durch die Ausweitung des Präsenzunterrichts für alle Jahrgangsstufen an den Tagen, an denen die betreffenden Jahrgangsstufen Präsenzunterricht haben. 

  • Weiterführende Schulen 

Ab dem 25. Mai wird das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts (Mo/Mi/Fr für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche) auf die übrigen Jahrgangsstufen in der Sekundarstufe I (7. und 8. sowie LuBk 5. und 6.) ausgeweitet. Dieses System ist aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen flexibel zu handhaben. Die Schulen brauchen angesichts der räumlichen und der personellen Rahmenbedingungen Spielräume. Daher soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schüler Präsenzunterricht organisiert werde. Das Präsenzangebot für die Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den zentralen Prüfungen am Ende dieser Jahrgangsstufe (≈ MSA). Die Organisation der Präsenzangebote in der gymnasialen Oberstufe muss durch das gegebene Kurssystem flexibel gestaltet werden. Dabei wird insbesondere für den Grundkursbereich vorgeschlagen, dass dieser Unterricht über eine Mischung zwischen selbständigem Lernen der Schüler zu Hause und Präsenzunterricht an den Schulen. 

Rahmenbedingungen: 

Die Ausführungen zur Grundschule zur Ergänzung des Präsenzunterrichts durch Phasen des häuslichen Lernens gelten ebenso entsprechend wie die zu den pädagogischen Angeboten für Schüler der Sekundarstufe I.

  • Förderschulen

Die Regelungen für die Bildungsgänge der Grundschule sowie der Sekundarstufe I gelten entsprechend an den Förderschulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten „Körperliche und motorische Entwicklung“, „Sehen“, „Hören“, „Emotionale und soziale Entwicklung“ und „Lernen“. Für die Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ gelten weiterhin die Weisungen des MSGIV vom 18. März sowie 28. April 2020, wonach sie geöffnet bleiben konnten. 


Vom 22. bis 24. Juni 2020 erhalten jeden Tag die Schüler nach Jahrgängen aufgeteilt ihre Zeugnisse. Über die Ausgestaltung entscheiden die Schulen. 

Näheres zu organisatorischen und inhaltlichen Aspekten folgt in Kürze. (as/PM)