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Hunde an die Leine - aus Rücksicht auf Wildtiere

Artikel vom 29.03.2021

Wildtiere sollten während der Brut- und Setzzeit von März bis Juli nicht gestört werden.

Mit dem Beginn des Frühlings kündigt sich auch der Nachwuchs unserer heimischen Wildtiere an. Während der sogenannten „Brut- und Setzzeit“ reagieren sie besonders empfindlich auf Störungen.

Nur mit Leine

Vom März bis Juli dürfen Felder und Wiesen deshalb ausnahmslos nicht betreten werden, so das Naturschutzgesetz – das gilt natürlich ganz besonders für Hunde! Im Wald gilt ohnehin ganzjährig Leinenpflicht.

Selbst wenn Hunde dank guter Erziehung dem plötzlichen Jagdtrieb wiederstehen können, so scheuchen sie beim Stromern doch bodenbrütende Vögel, junge Feldhasen und Rehkitze auf, ohne dass wir Menschen etwas davon mitbekommen. Wildtiere sind empfindlich, was Stress angeht, besonders wenn sie Junge haben. Gehen Sie also bitte auf Nummer sicher, bleiben Sie auf den Wegen und leinen Sie Ihren Hund an.

Darüber hinaus handelt es sich bei Feldern und Wiesen in den meisten Fällen um bestellte Privatflächen; das Heu wird beispielsweise an Pferde verfüttert. Rücksichtnahme sollte für jeden Tierfreund selbstverständlich sein.

Einsame Jungtiere

Übrigens, auch wenn‘s schwerfällt: Bitte lassen Sie „verlassene“ Rehkitze unbedingt in Ruhe und fassen Sie sie keinesfalls an, da sie sonst von ihren Elterntieren verstoßen werden könnten. Die Rehmutter lässt ihr Kind zum Schutz vor Fressfeinden allein, ist aber immer in der Nähe. Das Gleiche gilt für Hasen und Enten.

Weitere Informationen zu Rechten und Pflichten in der Hundehaltung finden Sie in der Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg: https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-211875