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Zühlsdorfer Gesichter

Artikel vom 05.03.2019

Am Sonntag eröffnet die besondere Fotoausstellung von Jürgen Naß im Zühlsdorfer Mehrzweckraum. Die Vernissage wird von den Portraitierten selbst ausgestaltet.

Im frisch renovierten und nun mit einer Galeriebeleuchtung ausgestatteten Mehrzweckraum beginnt am kommenden Sonntag, 10. März, eine neue Ausstellung. Der Fotograf Jürgen Naß zeigt „Zühlsdorfer Gesichter“ – Porträts von 24 Zühlsdorfer Originalen: Kinder, Jugendliche, Berufstätige und Rentner; Ur-Zühlsdorfer und Neu-Zühlsdorfer; Mitglieder von Gemeinschaften und Vereinen, wie Kirche, Feuerwehr, Volkssolidarität, Sportverein, Jugendklub oder Jagdverein ... sie repräsentieren die Vielfalt im Ort. 

Die Vernissage beginnt am Sonntag, 10. März 2019, um 16 Uhr im Zühsldorfer Mehrzweckraum, Dorfstraße 35a. Sie wird von den porträtierten ZühlsdorferInnen selbst ausgestaltet und soll laut Naß zu einem kleinen Fest werden: „Bei Kaffee und Kuchen. Und der Geige von Carmen Hoyer.“ Die Ausstellung geht bis 4. Mai 2019 und kann während öffentlicher Veranstaltungen im Mehrzweckraum besichtigt werden.

Was ist Heimat?

In dem Foto-Projekt geben die Porträtierten Antwort auf die Fragen: „Was ist Heimat für mich?“ „Was verbindet mich mit meinem Ortsteil Zühlsdorf?“

Für den Hobby-Fotograf Jürgen Naß war Zühlsdorf selbst zweiundzwanzig Jahre lang nur der Ort, den er ansteuern musste, um zu seinem Wochendgrundstück zu gelangen. Das änderte sich auch nicht wirklich, als er 2004 gemeinsam mit seiner Frau in Zühlsdorf sein Eigenheim bezog. Erst mit dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben lernte er Zühlsdorf und die Zühlsdorfer kennen. Und die Zühlsdorfer ihn. Auf langen Spaziergängen kommt er mit vielen Menschen zusammen, kennt die Zühlsdorfer „Kolonien“ und weiß von Problemen, Wünschen und Sehnsüchten. So reifte Anfang 2018 der Gedanke zum Projekt „Zühlsdorfer Gesichter“.

In jeder Fotosession entstanden weit mehr Bilder, als unmittelbar für das Projekt erforderlich. Nur jeweils ein Bild wird in der Austellung hängen. Jedes Bild zeigt den Porträtierten im persönlichen Umfeld. Und unter jedem Bild finden Sie die Vita des Porträtierten. Das Ausstellungsfoto und jeweils zwei weitere Fotos werden in einem Fotobuch publiziert. Alle in Schwarzweiß. 

Sind es nicht tätsächlich erst die Menschen, die einen Ortsteil zur Heimat werden lassen?