Unsere Jugend hat Sorgen Die detaillierte Auswertung und Aufarbeitung der Jugendumfrage wird, mit ihren vielen wichtigen offenen Fragestellungen und dank der hohen Teilnehmer*innenzahl, voraussichtlich einige Zeit dauern. Planmäßig im Frühjahr 2026 sollen die Ergebnisse in der Politik, vor allem im Sozialausschuss der Gemeinde Mühlenbecker Land, sowie im Bürgermagazin „Mühlenspiegel“ vorgestellt werden. Eine erste Tendenz kann Franzi Sander, die Jugendbeauftragte im Mühlenbecker Land, bereits jetzt erkennen: „Viele Kinder und Jugendliche, die an unserer Umfrage teilgenommen haben, gaben an, dass sie von Sorgen begleitet werden. Ganz oben stehen globale Themen wie Naturkatastrophen und Klimawandel, Krieg und Pandemie, aber auch die eigene persönliche Zukunftsperspektive wird mit Zweifeln gesehen“, fasst Frau Sander ihren ersten Eindruck zusammen. Es sei klar zu erkennen, dass unsere Kinder und Jugendlichen unter großem Druck stehen. Gleichzeitig zeigt die Umfrage deutlich, dass Kinder und Jugendliche etwas zu sagen haben – eine eigene Meinung – und auch bereit sind, sich dafür zu engagieren! Insbesondere die Frage „Was sollten Erwachsene mal hören, aber keiner fragt dich danach“, zeigt das Bedürfnis der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, mit ihren Wünschen, Träumen und Nöten ernstgenommen und als gleichwertige Gesprächspartnerinnen und -partner auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden! Erste Erkenntnisse führten bereits zu einer Anpassung vorhandener Angebote. So fand der Rollende Treff im September am Kiessee statt. Hier konnte Volleyball gespielt, Kanu und SuP gefahren werden. Die Rundendreher mit ihrer StandUp Paddelboot Abteilung unterstützten hierbei tatkräftig, gaben hilfreiche Tipps und konnten neue Interessierte für ihren Sport gewinnen. Jugendliche nicht allein lassen! „Was mich persönlich ammeisten schockiert hat, ist allerdings, dass 30 Personen angegeben haben, dass sie niemanden – keinen einzigen Menschen – als Ansprechpartner haben, an den sie sich mit ihren Problemen und Sorgen wenden können!“, betont Frau Sander. „Jeder einzelne wäre hier schon zu viel, aber dass dies gleich acht Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer betrifft, finde ich erschreckend. Warum fühlen sich Kinder und Jugendliche allein gelassen? Hier zeigt sich wieder, dass Einsamkeit jedes Alter betreffen kann. Für mich ist das ein klarer Handlungsauftrag an unsere gesamte Gesellschaft!“ Wie kann das Mühlenbecker Land besser für junge M Was fehlt – und was läuft schon gut? Diese und weit Gemeinde Mühlenbecker Land in ihrer Jugendumfra erneuter Verlängerung zum Start der Herbstferien b Veranstaltungen 34 / Die Einsamkeitsbeauftragte im Mühlenbecker Land Franziska Sander Beauftragte für Jugend & Senioren q 033056 841 72 E sander@muehlenbecker-land.de Senioren-Erste-Hilfe-Kurs: Sicherheit im Alltag stärken Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde lädt alle Seniorinnen und Senioren herzlich zu einem kostenfreien Erste-Hilfe-Kurs für ältere Menschen ein. Die Kurse finden jeweils von 9 - 12:30 Uhr im OT Mühlenbeck statt. Der Veranstaltungsraum wird noch bekannt gegeben. Ziel des Angebots ist es, auf alterstypische Notfallsituationen vorzubereiten und den sicheren Umgang mit Erkrankungen und Unfällen im häuslichen Umfeld zu trainieren. Der Kurs vermittelt nicht nur wertvolles Wissen, sondern stärkt auch die Sicherheit im Alltag und das Selbstvertrauen, in Notfällen richtig zu handeln. Der Kurs wird von Bianca Rhese durchgeführt und gliedert sich in drei praxisnahe Module, die einzeln oder als Gesamtpaket besucht werden können. 20.4.26 Modul 1: Stürze im Wohnumfeld - Einführung in die Erste Hilfe - Stürze im Alter im häuslichen Umfeld - Sturzprävention und altersgerechte Assistenzsysteme - Sturzverhalten und praktische Übungen: Aufstehen nach einem Sturz, Erste Hilfe für Enkelkinder - Praktische Übungen: Finger- und Druckverband anlegen 1.6.26 Modul 2: Stoffwechselveränderungen im Wohnumfeld - Schocksymptomatik und ihre Auslöser - Wundversorgung beim Partner - Praktische Übungen: Versorgung von Amputationsverletzungen - Über- und Unterzuckerung erkennen - Praktische Übungen: Umgang mit Diabetes mellitus 21.9.26 Modul 3: Kreislaufveränderungen im Wohnumfeld - Schlaganfallsymptome erkennen und Maßnahmen einleiten - Praktische Übungen: FAST-Test und Simulation von Schlaganfallsymptomen beim Partner - Herzinfarktsymptome erkennen und Maßnahmen einleiten - Praktische Übungen: Reanimation beim Partner oder Kind Anmeldung: Sie können sich für die Module bis zum 15. März 2026 bei der Seniorenbeauftragten Franziska Sander anmelden. Fazit der Juge Die Jugend will erns
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