Mühlenspiegel 50

einde Mühlenbecker Land eine Kinder und der Altersgruppe von 11 bis 18, aufzufangen. Menschen werden? Welche Sorgen, Ängste und Wünsche. Was fehlt – und was läuft schon gut? end im Mühlenbecker Land bewegt: „Bitte redet mit uns“ – was junge Menschen Erwachsenen sagen wollen Insgesamt 427 junge Menschen beteiligten sich und haben ihre Perspektiven eingebracht. Ein starkes Signal der jungen Menschen für Interesse, Mitwirkungsbereitschaft und Verantwortungsgefühl für die eigene Gemeinde. Die Mehrheit der Teilnehmenden ist zwischen 10 und 17 Jahre alt, besonders stark vertreten sind die 12- bis 14-Jährigen (33 %). Auch die Verteilung über die Ortsteile zeigt ein klares Bild: Die meisten Rückmeldungen kamen aus Mühlenbeck (29,11 %) und Schildow (27,51 %), gefolgt von Schönfließ (15,78 %) und Zühlsdorf (10,53 %). 77,21 % der Befragten gehen aktuell zur Schule. Die Geschlechterverteilung ist weitgehend ausgeglichen, mit einem leichten Überhang weiblicher Teilnehmender (50,36 % weiblich, 46,78 % männlich, 0,95 % divers, 1,91 % ohne Angabe). Die größten Herausforderungen im Leben der Jugendlichen liegen auf dem Tisch, so werden Leistungsdruck (38,62 %), finanzielle Sorgen (36,06 %) und Mobbing (27,37 %) besonders belastend empfunden. Hinzu kommt der Wunsch nach mehr Treffpunkte für Jugendliche (31,20 %). Auch die bessere Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist ein Dauerthema, ein wichtiger Punkt, der die Gemeindeverwaltung und Politik mit nur wenig Handlungsspielraum schon seit Jahren beschäftigt. „Auch wir haben Probleme, die für euch vielleicht nicht von großer Bedeutung sind, für uns aber schon.“ Ein Blick auf das Wohlbefinden zeigt: Die Mehrheit der Jugendlichen fühlt sich im Mühlenbecker Land grundsätzlich wohl. 62,07 % gaben an, sich in den letzten Wochen gut bis sehr gut gefühlt zu haben. Gleichzeitig berichten 13,05 % von einer eher mittelmäßigen Stimmung und 9,11 % von einem schlechten bis sehr schlechten Befinden. Besonders alarmierend ist, dass 30 junge Menschen angaben, niemanden zu haben, mit dem sie über ihre Probleme sprechen können. Dies entspricht dem Hinweis eines jungen Teilnehmenden, man solle mal fragen, „Ob es mir seelisch gut geht.“ Ein zentraler Auftrag ist somit der Ausbau der Jugendarbeit – sowohl in bestehenden Einrichtungen als auch durch mehr aufsuchende Arbeit direkt in den Ortsteilen. Denn erreicht man Jugendliche dort, wo sie sich aufhalten, können Vertrauensbeziehungen aufgebaut und vorhandene soziale Angebote, wie Jugendclubs, Schulsozialarbeiterinnen, Vereine, Beratungsstellen und Jugendbeauftragte vermittelt werden. Fehlende Straßenbeleuchtung, keine sicheren Übergänge, zu wenig Fahrradwege sowie Konflikte Auch ganz konkrete Hinweise aus dem Alltag wurden zahlreich genannt und diese betreffen direkt das Leben vor Ort: Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich auf bestimmten Wegen und Straßen, oder Plätzen im Mühlenbecker Land unsicher. Häufig genannte Gründe dafür sind vor allem fehlende oder unzureichende Beleuchtung, unsichere Straßenquerungen und eine insgesamt mangelnde Verkehrssicherheit. So äußerten die jungen Menschen, dass sie sich „Generell abends auf den Straßen ohne Straßenbeleuchtung“ unwohl fühlen und wünschen sich „Mehr Sicherheitskräfte! Keine Angst haben müssen“. Diese Hinweise gilt es nun sorgfältig zu prüfen und ggf. eine Verbesserung der Straßenbeleuchtung, Maßnahmen zur Schulwegsicherheit sowie eine stärkere Präsenz von Ordnungsamt und Sicherheitspartnern zu erwirken. Hier braucht es sichtbare und spürbare Verbesserungen im Alltag der jungen Menschen. Die Auswertung der Jugendbefragung 2025 / 35 ertung der befragung

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