Mühlenspiegel 42

DIE WIRTSCHAFTSJUNIOREN: Das sind rund 10.000 Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren. Wir sind global vernetzt und als größtes Netzwerk junger Wirtschaft in Deutschland mit rund 215 Mitgliedskreisen vor Ort präsent. Sie sind die Stimme der Jungen Wirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Projektbearbeitung geben den Mitgliedern die Gelegenheit, ihre Interessen und Fähigkeiten einzusetzen und aktuelle Themen mit Leben zu füllen. Dadurch wird es möglich, über den Tellerrand des eigenen Unternehmens hinaus zu blicken. Mit ihrem wirtschaftspolitischen und gesellschaftlichen Engagement übernehmen sie Verantwortung für die Zukunft und geben der jungen Wirtschaft eine Stimme. Sie fördern den Austausch und die Entwicklung junger Unternehmer und Führungskräfte. • https://www.wjbb.de Mit schnellen Füßen zur Goldmedaille – Die kleinwüchsige Isabel Thömke aus Schildow hat einen ganz normalen Alltag und trumpfte bei den „World Dwarf Games“ in Köln groß auf An den Klingelknopf zu kommen, kann schon mal zum Problem werden. So wie kürzlich beim Praktikum. Und wenn Dinge oben im Schrank liegen, braucht Isabel eine Fußbank, um sie herauszunehmen. Der Lichtschalter zu Hause wurde bewusst etwas tiefergesetzt. „Und passende Klamotten zu bekommen, ist schwierig“, sagt die 16-Jährige. Da hilft die Schneiderin im Ort. Auch das Hochkrempeln der Ärmel ist eine Option. Oder der Kauf bei einem einzigen speziellen Modelabel. Isabel Thömke ist kleinwüchsig. 1,27 Meter groß. Mehr wird es nicht, sie ist schon ausgewachsen. „Ich wäre gern 1,30 Meter geworden. Na ja, mit höheren Schuhen schaff ich das“, sagt sie und lacht über sich selbst. Aufgrund einer genetischen Erkrankung (Achondroplasie/ häufigste Skelettdysplasie) sind ihre Röhrenknochen – Oberarme, Oberbeine – verkürzt, ihre Wirbelsäule ist leicht gebogen. Die Größe ist relativ Isabel ist ein ganz normales Mädchen, ging in die Grundschule Schildow, besucht jetzt eine weiterführende Schule und könnte sich vorstellen, beruflich in Richtung Ergotherapie, Medizin oder Justiz (Richterin) zu gehen. Die Beeinträchtigungen aufgrund ihrer geringen Körpergröße nimmt sie gar nicht als solche wahr. Auch ihre Familie – Mama, Papa, Schwester und beste Freundin – nicht. Sie kennen es gar nicht anders. Sie spielt Dreiviertel-Cello, fährt Fahrrad Schnell, schnellerIsabel

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