Mühlenspiegel 50

Interview mit Leo Schmidtmann / 43 Anzeige Objektive Markteinschätzung Erstellung eines ansprechenden Exposés Kontakte mit den Ämtern und dem Notar Bieten das Rundum-Sorglos-Paket Häuser • Grundstücke • Wohnungen Mietshäuser • Gewerbe • Land/Forst Wir kennen unsere Region seit vielen Jahren Erfahrung zahlt sich aus Wir beraten Sie umfassend und kostenfrei 0176/ 96 58 63 29 Rückruf 24/7 Die Straße oder die Bebauung führen ja in einer andere Gemeinde fort. Da den Blick auf mehrere Planungseinheiten zu haben, ohne die gemeindliche Planungshoheit aufzugeben, ist der richtige Ansatzpunkt, dem auch noch viele Kommunen in Deutschland folgen werden. Welche Vorteile haben Bürgerinnen und Bürger ganz praktisch von der Zusammenlegung der Bauämter? Einen erhöhten Wissensstand. Wir haben hier eine Personalsituation, die uns in die Lage versetzt, dass wir uns gegenseitig vertreten können. Das bedeutet, wenn eine Person aus der betreffenden Gemeinde im Urlaub ist, gibt es immer noch einen anderen Kollegen, der einen fachlichen Blick darauf werfen kann. Außerdem kann er Bürgeranfragen annehmen und an die betreffenden Sachbearbeiter weiterleiten. So gibt es weniger Verluste durch Stauung. Des Weiteren kann man sich im Bereich der Stadtplanung bei Bebauungsplanverfahren direkt abstimmen. Die Bürger haben darüber hinaus die Möglichkeit, Sprechzeiten vor Ort wahrzunehmen oder uns anzurufen. Wir informieren die Bürger auf unserer Homepage darüber. Die Digitalisierung ist eines Ihrer großen Themen. Wo merken Sie aktuell den größten Nachholbedarf? Den größten Nachholbedarf merke ich einerseits bei der Möglichkeit, die entsprechende Software einzusetzen, die für den öffentlichen Dienst geeignet ist. Wir haben ja immer das Problem, wie wir eine europäische künstliche Intelligenz schaffen, die auch mit unseren Datenschutzbestimmungen kompatibel ist. Da muss der Bundesgesetzgeber in die Pflicht genommen werden. Die technische Ausstattung in unserem Bauamt, was die Hardware angeht, ist gut. Bei der Software haben wir Zugriff auf alle gängigen Programme, wobei ich mir noch das eine oder andere Programm beziehungsweise System wünschen würde. Die IT-Systeme beider Gemeinden sind noch nicht vollständig kompatibel. Wie sehr bremst das Ihre Arbeit? Die Arbeitsfähigkeit innerhalb der jeweiligen Bereiche ist zu jeder Zeit gegeben. Das bedeutet, dass die Glienicker Kollegen auf ihr Computersysteme fehlerfrei zugreifen können. Die Möglichkeit für die Glienicker Kollegen, auf die Server der Partnergemeinde zuzugreifen – und das gilt übrigens auch im umgekehrten Fall –, wird ständig erweitert. Welche Projekte haben für Sie in den kommenden Monaten oberste Priorität? Oberste Priorität in Mühlenbecker Land hat die Weiterführung der kommunalen Wärmeplanung. In Glienicke sind es die geplanten Bauvorhaben wie beispielsweise der Schulerweiterungsbau. Eine weitere hohe Priorität liegt selbstverständlich bei der Beratung der Bürgerinnen und Bürger. Es liegt mir sehr am Herzen, dass sie eine zügige, kompetente und hochwertige Auskunft zu ihren baurechtlichen Fragen erhalten. Was hat Sie am Team im interkommunalen Bauamt besonders überrascht? Obwohl erst einmal zwei unterschiedliche Gruppen zusammen- kommen mussten, habe ich ehrlich gesagt selten ein so moti- viertes Team erlebt, das so gut mit den anfänglichen Widrig- keiten, die uns hier teilweise widerfahren sind, klargekommen ist. Des Weiteren bin ich positiv überrascht über die hohe Arbeitsleistung, die hier im Bauamt erbracht wird und über die Zügig- keit der Bearbeitung. Unser Bauamt liegt bei der Erstellung von Bescheiden oder Auskünften in Brandenburg im oberen Drittel und da bin ich wirklich stolz auf das Team. Ich kann das guten Gewissens sagen, da ich bereits in anderen Bauverwaltungen gearbeitet habe. Text & Foto: Arne Färber / Gemeindeverwaltung Glienicker/Nordbahn www.muehlenbecker-land.de www.glienicke.eu

RkJQdWJsaXNoZXIy NzY5NzY=