Mühlenspiegel 50

Nachrichten aus dem Rathaus / 31 Kitakinder begrüßten Baum des Jahres Die Zitterpappel ist Baum des Jahres 2026. Zum Tag des Baumes wurde sie am Teich in der Mönchmühlenallee in Schildow gepflanzt. Am Freitag, dem 24. März, feierte die Gemeinde den Tag des Baumes mit der Pflanzung einer Zitterpappel am Teich in der Mönchmühlenallee / Ecke Ahornallee in Schildow. Verwaltungsmitarbeiter John Hexter aus dem Fachdienst Grünordnung eröffnete die kleine Feierstunde mit einer informativen Rede und übergab dann an die Kinder aus der Kita „Spatzenhaus“, die sich extra zu diesem Anlass auf den Weg in die Mönchmühlenallee gemacht hatten. Die Jungen und Mädchen begrüßten die den jungen Baum fröhlich mit einem Ständchen und begossen ihn anschließend fleißig, auf dass er gut anwachse und gedeihe. Offizieller Tag des Baumes ist der 25. April. Der Tag soll uns daran erinnern, wie wichtig Bäume sind. Die Gemeinde feiert diesen Tag seit über 17 Jahren mit einer Baumpflanzung. In der Regel allerdings schon Anfang April, denn das frühere Datum gewährt ein besseres Anwachsen. Die Zitterpappel, auch Aspe oder Espe genannt, gilt als wichtige, schnellwachsende Pionierbaumart, die sehr anpassungsfähig an Klimawandel-Folgen wie Hitze und Trockenheit ist und somit anpassungsfähig an unsere immer trockener werdenden Böden. Sie ist eine wahre Anpassungskünstlerin unter unseren heimischen Baumarten, verbessert den Boden, schenkt unzähligen Tieren Lebensraum und ist eine unverzichtbare Helferin bei der Wiederbewaldung. Zudem gehört die Zitterpappel zu den auffälligsten heimischen Laubbäumen: Schon ein leichter Wind bringt ihre Blätter zum Flirren und verleiht ihr ein fast lebendiges, tanzendes Aussehen. Bäume erfüllen viele wichtige Funktionen auch im Kampf gegen den Klimawandel. Sie filtern unsere Luft und kühlen die Umgebung im Sommer, schützen den Boden vor Erosion und bieten Tieren Nahrung und Unterschlupf. Bäume wirken sich außerdem positiv auf das Gemüt aus. Es macht Menschen zufriedener und psychisch stabiler, wenn in der Nähe ihres Hauses Bäume stehen, wurde neulich von einem Forscherteam aus Leipzig bewiesen. (br) Die Mönchmühle glänzt auf der 100. Grünen Woche Zum großen 100. Jubiläum der Weltmesse für Ernährung und Landwirtschaft präsentierte sich unsere Gemeinde im Januar 2026 von ihrer besten Seite – mit einem starken Fokus auf unser historisches Wahrzeichen und regio- nale Verbundenheit. Zwischen dem Duft von frisch gebackenem Brot und regionalen Spezialitäten war das Mühlenbecker Land beim Auftritt des Landkreises Oberhavel mit dabei. Gemeinsammit der Gemeinde präsentierte sich die Historische Mönchmühle immodernen Gewand, ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Erstmals wurden die neu gestalteten Informationsmaterialien der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein neues Promotion-Video lockte die Messebesucher an den Stand und zeigte die Mühle als das, was sie heute ist: Nicht nur ein Museum, sondern ein pulsierender Ort für Konzerte, Hochzeiten und nachbarschaftliches Miteinander. „Unser Ziel war es, die Mühle über die Gemeindegrenzen hinaus als lebendigen Kulturort bekannt zu machen“, so Volker Gäng, der in seiner Doppelrolle als Gemeindemitarbeiter und Mönchmühlenvereinsmitglied vor Ort war. „Wir haben viele Gespräch mit Besuchern der Brandenburghalle führen können“ Oberhavel-Tag: Ein starkes Netzwerk Bereits am Vortag, dem 24. Januar, stand die gesamte Region im Rampenlicht. Beim offiziellen Oberhavel-Tag auf der großen Antenne-Brandenburg-Bühne wurde deutlich, wie eng unsere Gemeinde mit ihren Nachbarn vernetzt ist. Während Vizelandrat Egmont Hamelow die Stärken des Landkreises betonte, sorgten Künstler wie das „Goodbye Gravity Acoustic Duo“ für die passende Stimmung. Direkt nebenan am Gemeinschaftsstand konnten die Besucher die kulinarische Vielfalt unserer direkten Nachbarschaft kosten – von den Jubiläums-Backwaren der Bäckerei Plentz bis hin zu feinen Kreationen von PralinenArt aus Velten. Für alle, die nicht dabei sein konnten: Das neue Informationsmaterial und die besondere Atmosphäre der Mönchmühle lassen sich am besten direkt vor Ort erleben – vielleicht schon beim nächsten Mühlenfest oder einem der zahlreichen Konzerte im Mühlensaal. (vag)

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