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Nachwuchs bei Familie Schwan

Artikel vom 19.05.2020

Die Summter Höckerschwäne „Paul & Paula“ haben Nachwuchs. 

Am Wochenende wurden die Jungtiere sozusagen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf dem Rücken der Schwanenmutter vom örtlichen Karpfenteich zum Summter See transportiert. „Papa Paul“ vertrieb dort den einzelnen Schwan, der sich dort aufhielt, und nun erkunden seine Jungen in Ruhe das Westufer des Sees. 

Gerade Spaziergänger mit Hunden und Angler sollten jetzt Vorsichtig walten lassen, die Vierbeiner an der kurzen Leine führen oder besten Falls den westlichen Teil des Sees meiden. Nur so blieben die majestätischen Wasservögel auf dem See und wanderen nicht wieder ab, meint Monika Branoner, die sich seit Jahren ehrenamtlich für die Summter Schwänen einsetzt.
 
Höckerschwäne werden etwa 150 Zentimeter groß und wiegen bis zu 13 Kilogramm, womit sie zu den schwersten flugfähigen Vögeln zählen. Sie leben im Familienverband. Sie ernähren sich überwiegend pflanzlich und brauchen nährstoffreiche Seen. In Ufernähe bauen sie sich meist ein schwimmendes Nest. Das Weibchen legt 4 bis 10 Eier und brütet diese etwa 40 Tage aus. Ohne Partner hat die Schwanenmutter kaum eine Chance ihre Brut großzuziehen. Beide Partner kümmern sich um die Jungtieraufzucht. Dabei ist es vor allem die Aufgabe des Schwanenmännchen sein Revier gegenüber anderen Schwänen zu verteidigen. (as)