Gemeinde Mühlenbecker Land

Seitenbereiche

Aktuelles & Beteiligung
Navigation

Nachrichten

Seiteninhalt

KZ-Lagerleiter im Filmclub

Artikel vom 17.01.2023

Das ehemalige KZ in Ausschwitz (stock.adobe)
Das ehemalige KZ in Ausschwitz (stock.adobe)

Am 27. Januar, dem „Tag der Befreiung“, zeigen die Gemeinde Mühlenbecker Land und der Filmclub Zühlsdorf den Film „Aus einem deutschen Leben“.

Wie jedes Jahr erinnert die Gemeinde Mühlenbecker Land anlässlich des 27. Januars an die Opfer der Zeit des Nationalsozialismus. In diesem Jahr lädt Bürgermeister Filippo Smaldino dazu gemeinsam mit dem Zühlsdorfer Filmclub „Film ab“ zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion und kleinem Buffet ein.

Der Abend beginnt am Freitag, 27. Januar 2023, um 19 Uhr im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstraße 35a. Der Eintritt ist frei.

„Aus einem deutschen Leben“ (D 1977)

Der gezeigte Film „Aus einem deutschen Leben“ basiert auf der Biografie von Rudolf Höß, dem berüchtigten Kommandanten des KZs Auschwitz. Er wird dargestellt durch die fiktive Figur des Franz Lang, gespielt von Götz George.

Bereits im Ersten Weltkrieg führt Franz Lang als Soldat gewissenhaft seine Befehle aus. Auch im zivilen Leben gehört er zu jener Sorte Mensch, für die der Auftrag eines Vorgesetzten ohne „wenn“ und „aber“ durchzuführen ist. Nach der Machtergreifung der Nazis erkennen die Militärs sehr schnell, dass sie in Lang einen idealen Schergen vor sich haben: Er hinterfragt nicht, er gehorcht, was immer man ihm befiehlt. So steigt er zum Lagerkommandanten von Auschwitz auf. In diesem KZ wurden Millionen von Menschen, vor allem Juden, ermordet – für Lang keine moralische Frage, sondern die simple Ausführung eines Befehls ...

Der 27. Januar 1945

Vor 78 Jahren, am 27. Januar 1945, befreiten die Streitkräfte der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Dieses Datum steht bis heute symbolisch für Millionen Menschen, die durch das nationalsozialistische Regime entrechtet, verfolgt, gequält oder ermordet wurden.

Die Erinnerung an sie soll künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken. Darum dient dieser Gedenktag auch stets dazu, auf aktuelle gesellschaftliche Phänomene von Antisemitismus und Rassismus aufmerksam zu machen.