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Sieger im Malwettbewerb "Kein Müll im Wald"

Artikel vom 05.07.2022

Das Siegerfoto (c) Landkreis Oberhavel
Das Siegerfoto (c) Landkreis Oberhavel

Beim Malwettbewerb des Landkreises erreichten Viktoria Birkicht und Karla Wüstefeld aus der Grundschule Mühlenbeck Platz 1 und 2 in ihrer Altersklasse!

Herzlichen Glückwunsch! Knapp 300 Einsendungen aus 17 Kitas und 24 Grundschulen erreichten den Landkreis Oberhavel in seinem Malwettbewerbs für Kinder mit dem Titel „Kein Müll im Wald“, der zum Weltumwelttag Anfang Juni initiiert wurde. Am Dienstag, 05.07.2022, nahmen rund 60 Kinder an der Preisverleihung mit Seifenblasen, Kreidemalen und Eis essen am Oranienburger Bollwerk teil.

Die Preisträger

Zum Gesamtsieger kürte die Jury den siebenjährigen Linus Wollank von der Mosaik Grundschule Oranienburg. Sein Gewinnerbild wird im kommenden Jahr das Titelbild des Oberhavel-Abfallkalenders schmücken.

Doch auch in den jeweiligen Altersgruppen wurden Siegerinnen und Siegerermittelt, die als Preis gemeinsam mit ihren Familien für einen Tag freien Eintritt im Ziegeleipark Mildenberg erhalten. Auch Souvenirs des Landkreises wie hochwertige Wasserflaschen, Rucksäcke, Stifte und Malhefte verteilte die Kreisverwaltung an die Preisträger. Die Bilder der Sieger sowie rund 30 weitere der schönsten Einsendungen sind derzeit in der Kreisverwaltung auf vier Ebenen ausgestellt.

Altersgruppe 11-12 Jahre:
1. Platz: Viktoria Birkicht, 12 Jahre, Käthe-Kollwitz-Grundschule Mühlenbeck
2. Platz: Luise Gennrich, 11 Jahre, Grundschule Borgsdorf
3. Platz: Klara Heinisch, 11 Jahre, Kinderschule Oberhavel in Oranienburg

Altersgruppe 9-10 Jahre:
1. Platz: Fiene Engel, 9 Jahre, Mosaik Grundschule Oranienburg
2. Platz: Karla Wüstefeld, 9 Jahre, Käthe-Kollwitz-Grundschule Mühlenbeck
3. Platz: Melena Meyer, 9 Jahre, Grundschule Beetz

Altersgruppe 7-8 Jahre:
1. Platz: Linus Wollank, 7 Jahre, Mosaik Grundschule Oranienburg
2. Platz: Julia Blunk, 7 Jahre, Grundschule Glienicke/Nordbahn
3. Platz: Rebecca Witkowski, 8 Jahre, Kinderschule Oberhavel Oranienburg

Altersgruppe 5-6 Jahre:
1. Platz: Hannah Brakop, 6 Jahre, Kita Eden in Oranienburg
2. Platz: Mariko Langer, 6 Jahre, Grundschule Glienicke/Nordbahn
3. Platz: Adrian Schmitz, 6 Jahre, Grundschule Glienicke/Nordbahn

Preise fu?r besonderes Engagement:
Mosaik Grundschule Oranienburg,
Evangelische Kita „Kleine Fische“, Gruppe „Glitzerfische“

Hintergrund

Die illegale Müllentsorgung in Wald und Flur ist seit Langem ein im Landkreis bekanntes Problem. Die jährlich eingesammelten Mengen liegen seit 2013 zwischen 620 und 660 Tonnen. Insbesondere im Süden Oberhavels haben die illegalen Ablagerungen von gefährlichen Abfällen wie teerhaltigen Materialien, Asbest und Styropor zugenommen. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Kosten für die Entsorgung von herrenlosen Abfällen auf rund 137.000 Euro. Diese Kosten tragen alle Bürgerinnen und Bürger Oberhavels durch die Abfallgebühren.

„Der Malwettbewerb ist der Thematik „Kein Müll im Wald‘ gewidmet, weil gerade in den vergangenen Jahren die Vermüllung unser Wälder drastisch zugenommen hat. Die Natur hat durch illegal abgelagerte Abfälle im schlimmsten Fall Jahrhunderte lang mit den Auswirkungen zu kämpfen, bis sich die verschiedenen Stoffe zersetzen. Wir wollen schon die Kleinsten aktiv an Natur- und Umweltschutz heranführen. Viele Kinder haben mit ihren Bildern gezeigt, dass sie mit ihren Kitagruppen und Schulklassen oft im Wald unterwegs sind, um Müll zu sammeln. Das hat die Jury besonders beeindruckt. Das ist ein tolles Ergebnis und zeigt uns, dass wir mit dem Thema den Nerv der Zeit getroffen haben und Umweltschutz schon die Kleinsten umtreibt“, so Egmont Hamelow, Umweltdezernent des Landkreises.

Seit 1976 werden zum Weltumwelttag auch in Deutschland Aktionen zum Recycling, gegen Naturzerstörung und zur Schärfung des Umweltbewusstseins organisiert. Der Tag ist der Flagschifftag der Vereinten Nationen zur Förderung des weltweiten Bewusstseins und Handelns für die Umwelt. Im Laufe der Jahre hat er sich zur größten globalen Plattform für die Öffentlichkeitsarbeit im Umweltbereich entwickelt und wird von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt gefeiert. Das internationale Motto in diesem Jahr lautete: „Only one earth“ – genau wie 1972 bei der Stockholmer Konferenz. Diese hatte zur Ausrufung des Weltumwelttages geführt. Das Motto soll die Notwendigkeit unterstreichen, nachhaltig im Einklang mit der Natur zu leben – die Ressourcen der Erde sind endlich und mu?ssen deshalb nachhaltig geschützt werden!