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Neue Regeln zum Corona-Impfschutz

Artikel vom 22.09.2022

(c) Landkreis Oberhavel
(c) Landkreis Oberhavel

Ab 1. Oktober ändern sich die Regeln dafür, wer als „vollständig geimpft“ gilt. Das betrifft derzeit speziell Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, kann aber für alle relevant werden, wenn die Infektionszahlen weiter steigen.

Der Landkreis Oberhavel informiert: Ab dem 01.10.2022 ändern sich die Regeln dafür, wer als „vollständig geimpft“ gilt. Das betrifft derzeit speziell Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, welche sich an die einrichtungs- und unternehmensbezogene Nachweispflicht gemäß Infektionsschutzgesetz (§ 20a IfSG) zu halten haben.

Aber auch jede/r könnte bald davon betroffen sein, sollten wie erwartet die Infektionszahlen in der kälteren Jahreszeit wieder ansteigen. Denn dann ist damit zu rechnen, dass auch der Zugang zu Veranstaltungen u.s.w. wieder anhand des Impfstatus eingeschränkt wird.

Die neuen Regeln

Ab dem 01.10.2022 gilt ein vollständiger Impfschutz nur noch als vorliegend ...

  • nach drei Einzelimpfungen, wobei die letzte Einzelimpfung mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein muss - oder -
  • nach zwei Einzelimpfungen plus ...
    • positivem Antikörpertest vor der ersten Impfung - oder -
    • nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vor der zweiten Impfung (Nachweis mittels Nukleinsäuretest, z.B. PCR-Test, PoC-NAT-Test) - oder -
    • nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion nach der zweiten Impfung (Nachweis mittels Nukleinsäuretest, z.B. PCR-Test, PoC-NAT-Test), sofern seit der Testung bereits mindestens 28 Tage vergangen sind.

Für alle, die bislang lediglich zweifach immunisiert sind (zweifache Impfung oder einfache Impfung und Genesung), läuft der vollständige Impfschutz mit Ablauf des 30.09.2022 aus (gemäß § 22a Absatz 1 Satz 2 und 3 IfSG).

In Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen müssen Sie ab dem 01.10.2022 für einen vollständigen Impfschutz im Sinne von § 22a Absatz 1 IfSG den Nachweis einer weiteren Impfung erbringen oder – bei zuvor zweifacher Impfung – einen Genesenennachweis nach § 22a Absatz 2 IfSG. Dieser Nachweis muss binnen eines Monats, also bis zum 31.10.2022, vorgelegt werden. Personen, die dieser Nachweispflicht nicht nachkommen oder bei denen Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des vorgelegten Nachweises bestehen, muss die Einrichtungs- beziehungsweise Unternehmensleitung dem Gesundheitsamt melden.

Aktuelle Fallzahlen

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Oberhavel liegt mit Datum vom Mittwoch, 21.09.2022, bei 320,2. Bisher sind im Landkreis insgesamt 75.398 Menschen positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet worden. Seit Mittwoch, 14.09.2022, wurden 711 Neuinfektionen registriert. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für das Land Brandenburg liegt bei 5,53. 426 Personen sind in Oberhavel seit Beginn der Pandemie an oder infolge einer Coronainfektion verstorben. (Quelle: Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg, 21.09.2022).

Aktuell sind zwei Gemeinschaftseinrichtungen – eine Kita und eine Betreuungseinrichtung – im Landkreis Oberhavel von Coronafällen betroffen.

Die Gesamtzahl der COVID19-Fälle seit Beginn der Pandemie verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Landkreis: Birkenwerder: 2.915 (+14), Fürstenberg/Havel: 1.619 (+9), Glienicke/Nordbahn: 4.090 (+34), Gransee: 2.094 (+22), Großwoltersdorf: 257 (+4), Hennigsdorf: 8.671 (+63), Hohen Neuendorf: 9.753 (+99), Kremmen: 2.690 (+26), Leegebruch: 2.642 (29), Liebenwalde: 1.387 (+19), Löwenberger Land: 2.831 (+41), Mühlenbecker Land: 5.383 (+404), Oberkrämer: 4.430 (+31), Oranienburg: 17.098 (+166), Schönermark: 149 (+2), Sonnenberg: 279 (+3), Stechlin: 347 (+2), Velten: 4.669 (+59), Zehdenick: 4.073 (+44).