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Vandalismus in Mühlenbeck - Ein kleiner Strich mit großen Folgen und hohen Kosten

Artikel vom 18.05.2026

Die verustaltete Fassade des Pumpwerks. Foto: (c) Zweckverband Fließtal
Die verustaltete Fassade des Pumpwerks. Foto: (c) Zweckverband Fließtal

Das kunstvoll gestaltete Pumpwerk des Zweckverbands Fließtal in der Dammsmühler Straße wurde mutwillig verunstaltet.

Es sollte ein Schmuckstück im Ortsbild sein: Das von Patrick Kieper liebevoll gestaltete Pumpwerk an der Dammsmühler Straße. Mit seinem detailreichen Motiv des historischen Schlosses Dammsmühle und der umgebenden idyllischen Landschaft bringt ein Stück lokaler Geschichte in Farbe auf Beton. Viele Spaziergänger bleiben stehen, bewundern das Kunstwerk und freuen sich über die gelungene Verschönerung des sonst schlichten Gebäudes.

Doch nun ist das Bild mutwillig beschädigt worden. Unbekannte haben die Wände mit Schmierereien verunstaltet – ein einziger „Strich", der sich schnell zu mehr auswuchs, hat große Spuren hinterlassen. Statt gepflegter Kunst zeigt sich jetzt rohe Farbe und Zerstörungswille.

Der Zweckverband „Fließtal“ und die Gemeinde Mühlenbecker Land sprechen von einem klaren Fall von Vandalismus. Neben dem ästhetischen Schaden entstehen auch hohe Kosten für Reinigung und Wiederherstellung.

 „Es ist traurig, wie wenig Respekt einige vor der Arbeit anderer haben“, sagt eine Anwohnerin. Viele hoffen, dass das Werk restauriert wird – und dass sich in Zukunft mehr Menschen für den Erhalt solcher Kunst im öffentlichen Raum einsetzen.

Der Zweckverband „Fließtal“ bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Beobachtungen am Pumpwerk gemacht hat, wird gebeten, sich zu melden.

So steht das beschädigte Bild nun als mahnendes Symbol dafür, wie schnell Kreativität und Engagement durch einen kleinen, respektlosen Akt zerstört werden können – und wie viel Mühe und Geld es kostet, die Spuren von Vandalismus zu beseitigen. Diese hohen Kosten schlagen sich natürlich auch auf die Gebührenkalkulation nieder.