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Artikel vom 08.01.2026
Problem beim Winterdienst
Es ist festzuhalten, dass es zu Verzögerungen und Einschränkungen im Winterdienst gekommen ist. Diese Situation war für viele Bürgerinnen und Bürger spürbar und nachvollziehbar ärgerlich. Die Ursachen liegen jedoch nicht allein auf kommunaler Ebene und betraf auch unsere Nachbargemeinden:
Bundesweit besteht derzeit ein erhebliches Problem bei der Beschaffung von Streumitteln. So auch bei der beauftragten Fachfirma. Nach Auskunft der Fachfirma ist die Knappheit unter anderem auf eingeschränkte Produktions- und Lieferkapazitäten der Hersteller zurückzuführen. Zusätzlich werden verfügbare Streumittel aktuell nach einem bundesweiten Priorisierungssystem verteilt, bei dem unter anderem die Autobahn GmbH des Bundes vorrangig beliefert wird. Dies dient der Aufrechterhaltung der Befahrbarkeit von überregionalen Verkehrsachsen.
Diese Rahmenbedingungen haben auch Auswirkungen auf den Winterdienst im Mühlenbecker Land.
Intensive Lösungsbemühungen der Verwaltung
Die Gemeindeverwaltung hat zu jeder Zeit intensiv und mit hohem Einsatz an schnellen Lösungen gearbeitet. Seit Beginn der Wetterlage steht die Verwaltung in engem, täglichen Austausch mit der beauftragten Winterdienstfirma sowie Bürgerinnen und Bürgern. Ziel war und ist es, verfügbare Streumittel, Gerätschaften und Fahrzeuge kurzfristig zu organisieren, Einsatzpläne anzupassen und die Verkehrssicherheit bestmöglich zu gewährleisten.
Aktuelles Vorgehen im Winterdienst
Aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit von Streumitteln erfolgt der Winterdienst derzeit nach folgendem Grundsatz:
- Vorrangig mechanisches Schneeräumen zur Sicherung der Befahrbarkeit und
- gezielter Einsatz von Streumitteln um Verschwendung zu vermeiden.
Dieses Vorgehen dient dazu, die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die begrenzten Streumittel sinnvoll einzusetzen.
Priorisierung der Räumarbeiten
Es ist leider nicht möglich, alle Straßen und Wege gleichzeitig zu bearbeiten. Die Arbeiten werden jedoch kontinuierlich fortgesetzt, wobei Hauptverkehrsstraßen und Straßen, an denen Schulen und Kitas grenzen, priorisiert werden.
Die Gemeindeverwaltung nimmt die Situation sehr ernst. Die aktuelle Lage wird laufend bewertet, Einsatzpläne werden angepasst und die Lieferzusagen engt überwacht. Sollte es zu weiteren Problemen kommen, wird die Öffentlichkeit zeitnah informiert.
Auch nach Räum- und Streuarbeiten können winterbedingte Gefahrstellen bestehen bleiben. Wir bitten daher alle Verkehrsteilnehmenden um besondere Vorsicht und um Verständnis für die außergewöhnliche Situation. Ebenso erinnern wir an die bestehenden Räum- und Streupflichten der Grundstückseigentümer im Rahmen der geltenden Satzung.
Die Gemeindeverwaltung bedankt sich ausdrücklich für die Geduld, das Verständnis und die Rücksichtnahme der Bürgerinnen und Bürger in dieser herausfordernden Wetterlage.