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Wasser Nord: Trinkwasserversorgung auch bei Hitze stabil

Artikel vom 25.06.2026

Die heißen Sommertage sorgen vielerorts für einen deutlich steigenden Wasserverbrauch – gemeinsam bewusst mit Wasser umgehen.

Während in einigen Regionen Brandenburgs und im Süden Berlins bereits zum Wassersparen aufgerufen oder Einschränkungen ausgesprochen werden mussten, ist die Trinkwasserversorgung im Versorgungsgebiet der Wasser Nord GmbH & Co. KG weiterhin stabil.

„Unsere Kundinnen und Kunden können sich darauf verlassen: Die Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser ist auch während der aktuellen Hitzeperiode gesichert“, erklärt Geschäftsführerin Ariane Fäscher. „Unser Netz ist leistungsfähig, und gemeinsam mit unserem Wasserlieferanten, den Berliner Wasserbetrieben, sorgen wir täglich dafür, dass Wasser zuverlässig dort ankommt, wo es gebraucht wird.“

Gleichzeitig bittet Wasser Nord um einen bewussten Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser und ruft dazu auf, möglichst Wasser zu sparen. Denn auch wenn aktuell keine Einschränkungen notwendig sind, verändern längere Trockenperioden, steigende Temperaturen und zunehmende Wetterextreme den Umgang mit Wasser langfristig.

„Trinkwasser ist ein Lebensmittel und keine unbegrenzt verfügbare Ressource. Es geht nicht darum, auf Lebensqualität zu verzichten – sondern Wasser dort sinnvoll einzusetzen, wo es wirklich gebraucht wird“, so Fäscher.

Gerade an heißen Tagen entstehen Verbrauchsspitzen häufig in den Abendstunden: Wenn viele Menschen gleichzeitig nach Hause kommen, duschen, Waschmaschinen laufen lassen, Pools befüllen und Gärten bewässern, steigt die Belastung für die Versorgungsinfrastruktur kurzfristig stark an.

Schon kleine Veränderungen helfen:

Lieber morgens statt abends gießen
Pflanzen profitieren von einer Bewässerung in den frühen Morgenstunden. Dann verdunstet weniger Wasser, und die Pflanzen können die Feuchtigkeit besser aufnehmen.

Gezielt statt täglich bewässern
Selteneres, aber intensiveres Gießen stärkt die Wurzeln vieler Pflanzen. Rasen darf im Sommer auch einmal gelber werden – er erholt sich nach Regen meist wieder.

Regenwasser nutzen
Regentonnen und Zisternen helfen, Niederschläge aufzufangen und für Gartenpflanzen zu verwenden.

Pools bewusst befüllen
Größere Wassermengen möglichst nicht während der Hauptverbrauchszeiten am frühen Abend entnehmen. Wer zeitlich flexibel ist und z.B. nachts befüllt oder die Waschmaschine anmacht, entlastet das Netz.

Wasser im Alltag wertschätzen
Wasserhahn schließen beim Einseifen oder Zähneputzen, volle Wasch- und Spülmaschinen nutzen oder tropfende Armaturen reparieren – viele kleine Dinge machen zusammen einen Unterschied.

Die Wasser Nord investiert kontinuierlich in die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit des Trinkwassernetzes. Dazu gehören die Pflege und Erneuerung von Leitungen, eine vorausschauende Planung sowie die enge Zusammenarbeit mit den Partnern der Region.
„Wir kümmern uns darum, dass die Versorgung funktioniert. Gleichzeitig braucht eine nachhaltige Wasserzukunft viele Menschen, die mitmachen“, betont Fäscher. „Wenn alle ein wenig darauf achten, bleibt unser Trinkwasser auch in heißen Sommern zuverlässig verfügbar.“

Über Wasser Nord

Die Wasser Nord GmbH & Co. KG versorgt rund 61.000 Menschen in Glienicke/Nordbahn, Hohen Neuendorf, Birkenwerder und Mühlenbecker Land mit Trinkwasser. Das Unternehmen betreibt rund 350 Kilometer Trinkwassernetz und rund 20.200 Hausanschlüsse. Sie bezieht ihr Wasser hauptsächlich aus dem Wasser Werk Stolpe, das im Eigentum der Berliner Wasserbetriebe (BWB) steht.